Der fünfte und letzte Band der Editionsreihe zur russländischen Expansion und Exploration im Nordpazifik und auf dem nordamerikanischen Kontinent enthält Dokumente aus der Zeit von 1841 bis 1867. Diese Jahreszahlen beschreiben die letzte Phase der einzigen Überseekolonie des Russländischen Imperiums. Dass die Jahre Eckpunkte der Edition bilden, aber keine in Stein gemeißelten Grenzen, ist nur sinnvoll: Die ersten abgedruckten Dokumente stammen aus dem Jahre 1840, als der achte Gouverneur von Russisch-Amerika, Adol’f Karlovič Etolin, seine Arbeit aufnahm. 1841 dann wurden die Privilegien für die Russländisch-Amerikanische Kompanie (RAK) ein zweites Mal für zwanzig Jahre verlängert; im selben Jahr aber wurde Fort Ross, der südlichste Stützpunkt der Kompanie in Kalifornien, wegen mangelnder Rentabilität verkauft. Die Nachklänge russländischer Herrschaft in Alaska, sowohl vor Ort als auch im Imperium selbst, hätten durchaus einen weiteren, sechsten Quellenband gerechtfertigt. Hier endet die Edition zumindest nicht mit dem Paukenschlag von Vertrag und Ratifikation, sondern liefert noch einige wenige Dokumente zu Abwicklung und Rezeption nach.